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Twitter Übernahmeangebot | Elon Musk will Social Media Netzwerk kaufen (ticker)

Nachdem der Chef des Autobauers Tesla, Elon Musk, sich bei Twitter mit 73 Millionen Twitter Aktien in das Social-Media-Unternehmen Twitter eingekauft hatte, gab es Spekulationen darüber, das Musk das Netzwerk kaufen wolle.

Nun ist es offiziell. Elon Musk will Twitteraktien im Wert von 41,4 Milliarden Dollar kaufen und damit das Unternehmen übernehmen. Das Unternehmen war bislang 36 Milliarden Dollar Wert. In der Folge würde er Twitter von der Börse nehmen, kündigt er an, weil der Dienst nur so das Potenzial als Plattform für Redefreiheit ausschöpfen könne, argumentierte der 50-Jährige.

Musk schrieb, dass der Preis sein letztes Angebot sei. Scheitere der Übernahmeversuch müsse er sein Engagement bei Twitter überdenken. Musk war bisher einer der prominentesten Nutzer des Netzwerks.

Update: 

15.4.22
Der Twitter Verwaltungsrat setzt wegen der geplanten Übernahme Elon Musks von Twitter, eine Abwehrmaßnahme in Gang die die Anteilseigner der Twitteraktien stärken sollen.
Aktionäre sollen günstiger Anteile hinzukaufen können, sobald ein Aufkäufer wie Musk die Marke von 15 Prozent überschreitet. Das würde seine Beteiligung verwässern.

22.4.22
Musk habe Zusagen für Kredite über gut 25 Milliarden Dollar und wolle darüber hinaus Aktien im Wert von rund 21 Milliarden Dollar einbringen. Musk müsste obwohl er der mit Abstand reichste Mann der Welt ist, Kredite aufnehmen da seine hauptsächliches Vermögen in Aktien steckt.

25.4.22
Twitter scheint nun doch Verhandlungen mit Elon Musk zu führen. 

26.4.22
Elon Musk hat sich mit Twitter einigen können und kauft nun das Unternehmen für fast 44 Milliarden Euro, das einem Wert pro Aktie 54,20 US-Dollar entspricht. Allerdings müssen die Aktionäre dem Deal noch zustimmen.

13.5.22
Elon Musk hat verkündet: „Der Twitter-Deal wird vorübergehend ausgesetzt, bis Details vorliegen, die die Berechnung unterstützen, dass Spam-/Fake-Konten tatsächlich weniger als 5 % der Benutzer ausmachen“. Musk hatte zuvor erklärt, er wolle Accounts, die etwa zum Versenden von Spam-Nachrichten eingesetzt werden, von der Plattform verbannen.

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